Warum Outdoor bewegen?

Warum Outdoor bewegen?

Tobias Mühlhaus

In der heutigen Zeit verbringen wir nicht mehr, wie unsere Vorfahren, die meiste Zeit in der freien Natur, sondern arbeiten und leben unter einem künstlichen Dach. Natürlich hat dieser Wandel auch seine Vorteile und lässt sich meist nur schwer vermeiden. Warum es aber sinnvoll ist, regelmäßig nach Draußen zu gehen oder sogar Outdoor Sport zu treiben, fasse ich hier kurz zusammen…

Ob nun Bewegung oder einfach nur der Aufenthalt im Freien hat viele positive Effekte. Warum nun Outdoor bewegen und das vielleicht sogar ganzjährig, habe ich mal kurz zusammen gefasst:

  1. „Tageslicht statt Glühbirne“àDas Sonnenlicht hat viele weitreichendere Auswirkungen. Die Lichtreize werden über das Auge an das vegetative Nervensystem weitergeleitet. Von hier aus werden etliche hormonelle Prozesse (Cortisol, Adrenalin, u.vm.) und auch Stoffwechselvorgänge gesteuert. Beispielsweise werden durch den UVB-Anteil im Licht der Vitamin-D-Aufbau und der Kalzium-, sowie der Kohlehydratstoffwechsel unterstützt. Durch andere Lichtspektren können Stimmungslage, Blutdruck, Herzkreislaufsystem, Wachstum und Muskelaktivität beeinflusst werden.
  2. „Natürliche Umgebung“àDas Band zwischen Menschen und Natur ist uns in die Wiege gelegt. Ein Blick auf unsere Evolutionsgeschichte macht es deutlich. Hunderttausende Jahre lang lebten unsere Vorfahren in Wäldern und in der afrikanischen Savanne. Die Umwelt unserer Vorfahren ist etwas Vertrautes für den Homosapiens. Unsere Biologie ist ein Ergebnis der Evolution. Der natürliche Untergrund wird gegenüber asphaltierten Wegen besser von den Gelenken und der Wirbelsäule toleriert. Das heutige Alltagsleben trennt uns von wichtigen Natursubstanzen, welche wir eigentlich bräuchten, um gesund zu bleiben. Der Aufenthalt im Wald o. Parks führt dank der Terpene dazu, dass unser Immunsystem danach deutlich gestärkt ist. Dadurch kann die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-, Krebs-, und psychischen Erkrankungen deutlich reduziert werden.
  3. „Natur motiviert uns“àDer bloße Anblick der Bäume und Pflanzen in der Natur lässt Menschen in solchen Regionen mehr als dreimal so viel Sport betreiben als in Wohngegenden mit überwiegend Betonflächen. Schon kurze Blicke aus dem Fenster fördern unsere körperliche und geistige Regeneration sowie unsere Motivation und Kreativität.
  4. „Raus aus dem Alltag“àIn der Natur nehmen wir Abstand von sozialen Problemen. Der beruhigende Anblick von Naturflächen beruhigt die Gedankenflut in unserem Kopf.
  5. „Thermogenese“àist die Produktion von Wärme durch Stoffwechselaktivität des Lebewesens. Wärme entsteht als unvermeidliches Nebenprodukt von Stoffwechselprozessen wie dem Energiestoffwechsel, der Verdauung und der Muskelaktivität. Diese energie- und gesundheitsfördernden Effekte von Kälte, vor allem in der kälteren Jahreszeit auf den Körper, werden dem Konzept der kalten Thermogenese zugeschrieben. Kälte führt zur Ausschüttung von mächtigen Hormonen. Mit diesem Kälteschock-Reflex versucht unser Körper, sich selbst zu regulieren und wieder Gleichgewicht herzustellen. Dabei verbrennt er auch vermehrt Kalorien, kann sogar mehr Muskelmasse produzieren und stärkt das Immunsystem.
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